2023 –
Australien
Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
22.
Great Ocean Road, Kangaroo Island
01. bis 15. Mai 2025
Σ km 25.872
Unser letzter Morgen im tollen 'Wilsons Promontory National Park'.
Der Weißwangenreiher kommt angeflogen, fängt sein Frühstück und macht sich wieder von dannen.

Der Campground liegt an der wunderschönen 'Norman Bay'.

Emu auf dem Laufsteg.
01.05.2025
Heute stand wieder Fahrerei auf dem Programm. Wir haben Sorrento auf der 'Mornington Peninsula (Halbinsel)' angesteuert, von wo aus wir morgen mit der Fähre hinüber nach Queenscliff gebracht werden und uns somit die lange Fahrt durch Melbourne sparen.

Gleich neben dem Fähranleger liegt eine ganz noble Wohngegend.

Erste Nacht an der 'Great Ocean Road' auf dem 'Jamieson Creek Campground' von 'Parks Victoria'.

Am nächsten Tag lässt Ulrike unsere Drohne fliegen. Nach dem Beinaheverlust von vor ein paar Tagen und über der offenen See, reine Nervensache.

Wir machen einen Abstecher zum 'Wreck Beach' (Wrackstrand), laufen die 350 Stufen hinunter und können bei ziemlich hoch auflaufendem Wasser den Anker eines hier gesunkenen Schiffes gerade noch so ausmachen.

Und dann müssen wir auch wieder die 350 Stufen hoch.

Wellen, Wellen, Wellen.

Über die lächerlich wenigen 86 'Gibson Steps (Stufen)' die senkrechten Klippen hinunter an den Strand und man steht direkt vor den über 70 m hohen beeindruckenden Kalksteinfelsen, Gog und Magog genannt.

Von der großen überlaufenen Besucherplattform aus hat man am Abend einen herrlichen Blick auf die '12 Apostel'.

Übrigens auch am nächsten Morgen, bei erheblich weniger Andrang.

Schon interessant, dass wir gerade hier auf diesen Camper, aus New South Wales(!), treffen mit eben diesen aufgeklebten Aposteln.
Eine spektakuläre Felsformation folgt der anderen.

Die sehr schmale leicht gebogene Klippe 'Razorback' (Rasiermesser).

'The London Arch' (Londoner Bogen). Die ehemalige Landverbindung nach links, die 'London Bridge' (Londoner Brücke) ist 1990 zusammengebrochen. Verletzt wurde damals niemand, aber ein paar Touristen mussten mit dem Hubschrauber abgeborgen werden.

'The Grotto' (Die Grotte)

Mir zwee.

Hier in dieser touristisch viel besuchten Gegend, wird man laufend darauf hingewiesen, auf der richtigen Seite zu fahren. Wir denken überhaupt nicht mehr darüber nach.

Mehr oder weniger zufällig machen wir einen Abstecher zu 'Schulz Organic Dairy (Molkerei)'. Dort werden in der dritten Generation super Milchprodukte hergestellt. Wir decken uns mit Quark, den wir ansonsten erst einmal in Australien kaufen konnten, und Joghurt ein.

An der 'Bay of Islands' (Bucht der Inseln).
04.05.2025
Nach schöner, kurzer Überfahrt sind wir in Torquay auf die 'Great Ocean Road' (B100) gefahren, die dort beginnt (bzw. endet). Sie führt zunächst ein Stück durchs Inland, dann aber wunderbar direkt an der steilen Küste auf und ab entlang. Schon in 'Point Lonsdale' und später bei 'Aireys Inlet' am 'Split Point' haben wir uns auch die Leuchttürme angesehen.
Der Campground am 'Jamieson River' war die erste Übernachtungsstation.
Am nächsten Tag ging es direkt an der Küste weiter, bis ab 'Apollo Bay' die Straße mehrmals länger durchs Landesinnere führt. Beim 'Twelve Apostles Marine National Park' ist man wieder ganz nah am Ozean und kann die gleichnamigen Felsformationen, neben vielen anderen, bestaunen. Da eine der Hauptattraktionen Australiens, gab es Samstag nachmittag echt großen lauten Andrang und, wenn man es nicht besser wüsste(!), hätte man sich in China oder Indien wähnen können.
Die zweite Übernachtung dann frei in Princetown.
Heute am Sonntag haben wir uns weitere tolle Felsformationen, Brücken, Höhlen usw. angesehen und es herrschte, erfreulicherweise, nicht mehr so großer Trubel.
Wir haben für die Nacht ein schönes freies Plätzchen an der 'Bay of Islands' gefunden
und sind jetzt einfach erschöpft, vom vielen Laufen, Sehen und Staunen.
Und: Nachdem wir zwei Ersatzschlüssel bei Woelcke bestellt und geliefert bekommen haben, Wilhelms Bruder diese inzwischen nach Australien verschickt hat, ist der verloren geglaubte einfach so wieder im Gaskasten aufgetaucht, wo wir doch so nach ihm gesucht haben...

Wie gut, dass Ostern vorbei ist.

Beachport mit 'Cape Martin Lighthouse'.

Die 'Beachport Jetty (Seebrücke)' ist 772 m lang und wir laufen natürlich bis ans Ende hinaus.

Das etwas andere 'Cape Jaffa Lighthouse' in Kingston.

Der 17 m hohe 'Große Lobster' mit dem Namen Larry ebenda.

Ulrike und Murmel reiten den Emu in Meningie.

'The Chambers' aus dem Jahr 1889 wurde als Sitzungssaal des örtlichen Bezirksrats erbaut, diente auch als sozialer Treffpunkt der Gemeinde.

Zweierlei Brot im Ring.

Im Club neben dem Campingplatz in Brigthon (Adelaide) gehen wir (einfach) Essen und genießen den Abend.
10.05.2025
Über Warrnambool, hier endet die 'Great Ocean Road', Portland, Mount Gambier und Kingston SE sind wir in etwas größeren Etappen nach Adelaide gefahren. Unterwegs gibt es viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten, da könnte man Wochen verbringen...
Unser neues Carnet aus München war inzwischen im Postoffice angekommen, auch nach wiederholter Frage unsere australischen Amazon-Bestellungen, nicht jedoch das alte Carnet aus Brisbane(!) und das Päckchen aus Heidelberg mit Ersatzteilen. Da ein Wochenende ansteht, heißt es warten. Eigentlich wollten wir die Zeit nutzen um uns 'Kangaroo Island' anzusehen, die Fährgesellschaft hat uns aber auf unsere Anfrage bisher nicht geantwortet. Online ist eine Buchung für Fahrzeuge über 5 m nicht möglich.
Aber, wir stehen schön auf einem Campingplatz am Strand, haben gestern einiges an Bertha und für die Homepage gewerkelt und wurden per Mail vom Inhaber einer Bäckerei eingeladen im Laden vorbeizukommen, was wir natürlich machen werden. Abendessen gab es auswärts stilvoll im 'Brigthon & Seacliff Yacht Club' direkt am Strand bei Sonnenuntergang.

Der Leuchtturm des Fährhafens in Cape Jervis.

Die 'Spirit of Kangaroo Island' bringt uns hinüber auf die namensgleiche Insel.

Der Leuchtturm von 'Cape Willoughby' und die Wohnhäuser der Leuchtturmwärterfamilien.

Wir übernachten am 'Chapmans River Campground', wieder einmal von 'Parks Victoria', günstig, gut und schön.

Trauerschwan im Mondlicht und bei Sonnenschein.

Die 400 Stufen hinauf auf den 'Prospect Hill' lohnen allemal wegen der hervorragenden Aussicht. "Erstbegangen" 1802 von dem britischen Forschungsreisenden Matthew Flinders, der als erster rund um Australien gesegelt ist.

Rosenberg-Waran

Die nahegelegene 'Pennington Bay'.

Das Känguruhbaby hat seine Mutter durch einen Autounfall verloren und wird nun von Menschenhand aufgezogen. Es ist 6 Monate alt, wird etwa nach einem Jahr den "Beutel" verlassen, muss aber noch, bis es ungefähr 1½ Jahre alt ist, gefüttert werden.

Im Nationalpark an der 'Seal Bay' (nomen est omen!) befindet sich eine Seelöwenkolonie. Auch hier hat man nicht das Gefühl, dass sie sich irgendwie durch die Besucher gestört fühlen.

Die 'Cape du Couedic Road' bringt uns kurvig Richtung 'Remarkable Rocks' (bemerkenswerte Felsen).

Bizarre Formen, ausgehöhlte Felsen: Was die Natur so alles hinbekommt.

Gleich daneben dann das 'Cape du Couedic'.

Der riesige 'Admirals Arch' (Admiralsbogen) über den man zunächst läuft, ohne Ahnung davon zu haben, was einen dann erwartet. Gewaltig.

Der unserer Meinung nach formvollendete Leuchtturm des Kaps. So abgelegen, dass früher die Leuchtturmwärterfamilien nur alle drei Monate mit dem Schiff versorgt wurden. Heute funktioniert er, wie alle seine Kollegen, vollautomatisch.
13.05.2025
Wer auf unsere Karte schaut, hat es sicherlich schon bemerkt: Nun sind wir doch auf 'Kangaroo Island' gelandet. Bei einer telefonischen Nachfrage wurden wir sofort gebucht und konnten noch am Sonntag übersetzen. Zwar ist der Fährpreis für 10 sm, was knapp 19 km sind, sehr teuer, aber die Insel ist es allemal wert.
Zunächst ging es zum 'Cape Willoughby Lighthouse', wo wir das Glück hatten, dass gerade eine Führung begann und wir so auf den Leuchtturm hinaufgekommen sind. Oben herrlicher Rundumblick.
Nach einer Übernachtung in der Nähe sind wir auf teils kleinen ungeteerten Straßen nach Westen gefahren, waren auf dem 'Prospect Hill' mit 400 zu bewältigenden Stufen und toller Aussicht, waren in einer Eukalyptus-Destillerie, haben uns an der 'Seal Bay' faule Seelöwen angesehen und sind schließlich auf einem kleinen günstigen Campingplatz in 'Vivonne Bay' gelandet.
Heute sind wir weiter nach Westen zum 'Flinders Chase National Park' gefahren, waren u. a. bei den wirklich fantastischen 'Remarkable Rocks', wahrscheinlich die Hauptattraktion der Insel, anschließend noch beim formvollendeten 'Cape du Couedic Lighthouse'. Der Besuch der Platybus(Schnabeltier)-Teiche gegen Abend war erfolglos, aber ansonsten war es ein traumhafter Tag.

Meist sehr üble, knapp 60 km lange, Wellblechpiste hinüber und hinauf zum 'Cape Borda Lighthouse', das, weil bereits auf etwa 150 m Höhe, niedrig erbaut werden konnte.

Ein Löffler in der 'Pelican Lagoon'. Hier im Ort 'American River' übernachten wir zum vierten und letzten Mal auf 'Kangaroo Island'.

Kräuselscharbe oder Australische Zwergscharbe (Kormoranfamilie) und Rotschnabelmöwe.

Seebären(?) am Hafen.

Wir fahren wieder nach Penneshaw zum Fährhafen. Früher gab es hier eine Ziegelei mit hübschen Ziegelzeichen: KI für Kangaroo Island.

Die 'Hog Bay'. Die dortige Zwergpinguinkolonie ist zur Zeit leider verlassen.

Die hübschen kleinen Prachtstaffelschwänze sieht man in Südostaustralien sehr oft, sie sind aber immer ein Foto wert.

Diesmal werden wir von der 'Sealion (Seelöwe) 2000' transportiert

Wir verlassen KI voll mit schönen Eindrücken und Erlebnissen.

Schon nach 45 Minuten: Festland voraus.